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Der goldene Vogel

Geschichte aus dem Buch "TROLL" von Th.Kittelsen

Als sie zum Troll mit dem Pferd kamen, nahmen sie sowohl das Pferd als auch das schönste Zaumzeug, und als sie zum Troll mit dem Lindenbäumchen und dem Vogel kamen, nahmen sie sowohl die Linde als auch den Vogel und machten sich davon.
Nachdem sie eine Weile gelaufen waren, kamen sie an ein Roggenfeld, und der Fuchs sagte, «Ich höre da ein Geräusch. Geh du alleine weiter, ich werde noch ein Weilchen hierbleiben.» Und er machte sich einen Mantel aus Roggen, in dem er aussah als würde er dastehen und predigen. Plötzlich kamen alle drei Trolle angelaufen, die dachten, sie hätten sie gleich eingeholt.

«Hast du vielleicht jemanden mit einem wunderschönen Mädchen, einem Pferd in goldenem Zaum, einem goldenen Vogel und einer goldenen Linde hier vorbeikommen sehen?» fragten die Trolle den predigenden Mann.
«Ja, meine Ur-Urgroßmutter hat mir mal von einer solchen Gruppe erzählt, die hier vorbeizog, aber das muß schon ewig lange her sein, damals, in der guten alten Zeit, als ihre Ur­Urgroßmutter noch Schillingbrötchen buk und zwei Stück für einen Schilling verkaufte und den Schilling wieder rausgab.»
Die Trolle brachen in lautes Gelächter aus. «Ha, ha, ha, ha!» riefen sie und legten die Arme umeinander. «Na, wenn wir so lange geschlafen haben, dann können wir genausogut kehrt machen und uns zu Hause wieder ins Bett legen,» sagten sie. Und sie gingen den Weg wieder zurück, den sie gekommen waren. hier zum Buch

   
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